Unternehmensgeschichte

 

 

Antragsteller : Umwelttechnik & Anlagenbau GmbH Plauen

 

Gründungsjahr : 1990

 

Standort : Plauen / Vogtland

 

Eckdaten der Unternehmensentwicklung

 

  • 1992:   Bescheinigung über Schweißarbeiten nach DIN 8563-2

  • 1993:   Fachbetrieb für LAU und HBV Anlagen mit nicht entzündlichen wassergefährdenden Flüssigkeiten nach dem Wasserhaushaltsgesetz

  • 1998:   Berechtigung zur Umstempelung nach § 14 Gerätesicherheitsgesetz und später nach AD 2000 Merkplatt HP0 und TRD 201

  • 2000:   Zertifikat über die Erfüllung der schweiß technischen Qualitätsanforderungen nach DIN EN 729-3; Zulassung als Rohrleitungsbauunternehmen nach DVGW-Arbeitsblatt GW 301 in Gruppe W 3 zum Bau von Wasserrohrleitungen aus Gusseisen, Stahl und PE bis 16 bar Betriebsdruck und Nennweite DN 300

  • 2001:   Großer Eignungsnachweis nach DIN 18800

  • 2009:   Qualifizierung zur Herstellung von Rohrleitungen im Geltungsbereich der Druckbehälterverordnung nach AD-Merkplatt HP0

  • 2010:   Zertifikat über die Erfüllung der schweiß technischen Qualitätsanforderungen nach DIN EN ISO 3834-3

  • 2013:   Zertifizierung der Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 1090-2

  • 2014:   Großauftrag in Montenegro: Rohrleitungsbau der Kläranlage Budva

  • 2015:   Großauftrag in Norwegen: Kabelherstellungsanlage

  • 2017:   Umbau einer Biodieselanlage für die Tecosol-Unternehmensgruppe

  • 2018:   Produktionsaufnahme einer Foliensortieranlage

Das Unternehmen stellt sich den turnusmäßigen Überwachungen der CERT-Stellen TÜV & KIWA und ist als WHG-Fachbetrieb derzeit u.a. zertifizierte nach DIN EN1090, AD 2000 Merkblatt HP0 und DIN EN ISO 3834-3.

 

Die Umwelttechnik & Anlagenbau GmbH Plauen ist Mitglied der Berufsgenossenschaft Holz und Metall sowie der Industrie- und Handelskammer Chemnitz.

Typisches Produkt- bzw. Verfahrensangebot

UAP hat sich als inhabergeführtes mittelständisches Unternehmen auf den rohr­leitungs­technischen Anlagenbau spezialisiert. Das Leistungsspektrum umfasst den Rohrleitungs- und Anlagenbau in Stahl & Edelstahl sowie in den Kunststoffen PE, PP, PVDF und PVC. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Leistungen in den Bereichen Behälterbau, technologischer Stahlbau und Montage von Industrieanlagen an. Das Leistungsangebot wird ergänzt durch Tätigkeiten im Maschinenbau und durch die Fertigung von Aggregaten.

 

Nach der Zertifizierung als Schweißfachbetrieb und Hersteller von Stahlkonstruktionen nach DIN EN 1090-1 Ausführungsklasse EXC 2 können dem Kunden Stahlkonstruktionen bis zur Stahlsorte S355 für den vorwiegend ruhenden Bereich angeboten werden. Außerdem verarbeitet UAP nichtrostende Stähle der Werkstoffgruppe 8 und nickellegierte Stähle der Gruppe 9. Entsprechende Schweißerprüfungen für den Einsatz von Stählen bis zur Sorte S355 und dem Einsatz nichtrostender Stähle liegen vor.

Produkt-/Verfahrensentwicklungen der letzten Jahre und deren Markterfolge

  • automatischer Reinigungsrechen für Regenüberlaufbecken (bisher 30 Anlagen verkauft)

  • formschlüssiger Winterantrieb für Rundräumernachklärbecken (Verwertung in Vorbereitung)

Wirkungen vorheriger FuE-Projektförderungen der letzten Jahre auf die wirtschaftli­che Situation

 

In 2016 wurde das ZIM-Projekt „Entwicklung einer autarken, flexiblen mechanischen Schleuder zur Trennung der festen von den flüssigen Anteilen in fest stoffhaltigen Abwässern“ erfolgreich abgeschlossen. Nach Projektabschluss wurde eine Referenzanlage in einer Hamburger U-Bahnstation installiert. Die danach begonnene und für die künftige Verwertung notwendige Praxiserprobung konnte bis heute noch nicht abgeschlossen werden. Die Gründe dafür liegen insbesondere beim Betreiber der Musteranlage INTAQUA® AG – der verantwortliche Bearbeiter ist leider verstorben. Mit dieser Bezugsperson ist gleichzeitig eine wichtige Kapazität, die umfangreichen Marktzugang für potenzielle Anwendungen hatte, für die weitere Marktarbeit ausgefallen.

Plangemäß sollte darüber ein wesentlicher Teil des Vertriebs aufgebaut werden. Die Gespräche mit dem neuen Projektleiter über eine erfolgreiche Weiterführung der Bemühungen zum Abschluss der Praxiserprobungen und zur Verwertung der neuen Lösung werden fortgesetzt. Unabhängig davon finden die wesentlichen Projektergebnisse hinsichtlich der Technologie der Trennung von festen und flüssigen Bestandteilen in fest stoffhaltigen Medien (Beschickung, Trennung, Abführung, Antrieb, Steuerung) Eingang in die aktuellen gebauten und erfolgreich vermarkteten Zentrifugenanlagen zum Kunststoffrecycling. Dieser Spin-off war von vornherein gewollt, d.h. so wie im damaligen Antrag formuliert „ ….. Ausweitung des Marktes auf Industrielösungen“.

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